

Versuchte Geldautomatensprengung blieb erfolglos
Warum eine Absicherung von Bankfoyers mit moderner Sicherheitstechnik immer wichtiger wird, zeigen die Aufnahmen der Protego 24 Leitstelle. Am 16. Januar 2022 gegen 1:20 Uhr versuchten drei unbekannte, maskierte Personen in der Sparkasse Gelsenkirchen einen Geldautomaten im Foyer einer SB-Stelle aufzubrechen, um Ihn anschließend aufzusprengen. Das Bundeskriminalamt berichtete im Juni vergangenen Jahres bereits über eine starke Zunahme von Geldautomatensprengungen. Dabei stieg die Zahl im Jahr 2020 um 28.2 Prozent auf 704 Fälle (2019: 549 Fälle).
Ausgestattet mit zwei Brechstangen, einem Vorschlaghammer und einer Tasche mit einer Sprengvorrichtung und Werkzeug betraten die drei Sneaker-tragenden, anscheinend relativ jungen Täter die Sparkasse. Während zwei von Ihnen versuchten den Rahmen des Geldautomaten aufzuhebeln, stand der Dritte dahinter mit seiner gepackten Tasche und wartete nervös auf seinen Einsatz.
Was die drei, vermutlich männlichen Einbrecher jedoch nicht wussten ist, dass sie schon längst einen Alarm ausgelöst hatten. Ein Melder löste beim Betreten des Sparkassenfoyers einen Alarm aus und die Videokamera hatte die Drei bereits im Fokus. Dass die Melder und die Videoüberwachungskamera allerdings auf die Protego 24 Leitstelle aufgeschaltet sind, wussten die drei Einbrecher nicht. So konnte der Operator der Leitstelle den Alarm verifizieren und direkt Abwehrmaßnahmen einleiten. «Damit haben die Drei sicherlich nicht gerechnet», so Bijan Golabi – einer der Geschäftsführer der Protego 24 Sicherheitsservice GmbH mit Sitz in Langenfeld (Rheinland). «Dann nehmen wir den Tätern die komplette Sicht und die Orientierung». Durch die schnelle Auslösung des Schutznebels ergriffen die drei Täter nach kurzer Zeit erfolglos die Flucht. Zeitgleich wurde von der Leitstellenfachkraft die ortsansässige Polizei informiert, welche nach wenigen Minuten vor Ort eintraf. Lediglich der Rahmen des Geldautomaten wurde leicht beschädigt. Durch den gezielten Einsatz der Abwehrmaßnahmen konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Wie heftig solche Geldautomatensprengungen sein können, zeigen aktuelle Artikel in diversen Medien, wie zum Beispiel ein Online-Artikel der Rheinischen Post, die erst kürzlich über eine Automatensprengung in Wermelskirchen berichtete oder ein Beitrag auf der Webseite der Polizei Nordrhein-Westfalen. «Wir können immer wieder froh sein, wenn Menschen unverletzt bleiben, betrachtet man die Wucht einer solchen Explosion», so Golabi.
Aufgrund der Zunahme der Sprengungen lohnt sich für Banken die Investition in den Einbruchschutz. Eine durchdachte Sicherheitskonzeption sorgt dafür, dass Täter nach kurzer Zeit oftmals die Flucht ergreifen ohne einen größeren Schaden angerichtet zu haben, so auch die drei maskierten Personen im Fall der Gelsenkirchener Sparkasse. Auch Tankstellen und Kioske greifen vermehrt auf die Schutznebeltechnik zurück. «Diese Art der Technik ist innerhalb eines Tages installiert und sofort einsatzbereit», erklärt Golabi. Die Schutznebelmaschinen sorgen dafür, dass nach 6-8 Sekunden das komplette Foyer einer Bank mit blickdichten Nebel geflutet wird, so verlieren die Täter die Orientierung und ergreifen die Flucht, vorausgesetzt, Sie finden den Ausgang. Hinweise zur Aufklärung der Straftat nimmt die Polizei Gelsenkirchen entgegen.
Die Freihoff Gruppe
Über uns
Interessantes
Kontakt
Bei Fragen können Sie uns jederzeit per
E-Mail ([email protected]) oder telefonisch unter +49 (0)2173 / 106 38-0 kontaktieren.